5 Gründe, warum Kinder Wasser im Gesicht scheuen und wie man es ändert

Von Arman Moradi am April 9, 2024

Wasser ist ein Element, das Freude und Spiel fördert, doch für manche Kinder ist es eine Quelle der Angst.

Diese Angst vor Wasser im Gesicht kann die Entwicklung von Schwimmfähigkeiten und das allgemeine Wohlbefinden beeinträchtigen.

Aber es gibt Lösungen.

In diesem Artikel erkunden wir fünf Hauptgründe für diese Angst und wie man sie schrittweise überwindet, um Kindern zu helfen, Wasser als Freund zu sehen.

Was erwartet Dich in diesem Artikel?

Dieser Artikel taucht tief in die Welt der Wasserangst ein, ein Phänomen, das bei Kindern weit verbreitet ist.

Viele Kinder empfinden eine natürliche Angst, wenn es darum geht, Wasser im Gesicht zu haben – eine Herausforderung, die das Erlernen des Schwimmens und das allgemeine Wohlgefühl im Wasser beeinträchtigen kann.

Wir beleuchten die Hauptgründe für diese Angst und bieten praktische, erprobte Lösungen an, mit denen Du Deinem Kind helfen kannst, diese Barrieren zu überwinden.

Von instinktiven Reaktionen bis hin zu schlechten Erfahrungen – dieser Artikel bietet Dir das Rüstzeug, um Kindern einen liebevollen und spielerischen Zugang zum Wasser zu eröffnen.

Für wen ist dieser Artikel gedacht?

Ob Du nun Elternteil, Erziehungsberechtigter oder Schwimmlehrer bist, dieser Artikel ist für jeden gedacht, der Kinder auf ihrem Weg begleitet, sich mit dem Wasser anzufreunden.

Es spielt keine Rolle, ob Du nach Wegen suchst, um die Wasserscheu Deines eigenen Kindes zu überwinden oder ob Du beruflich Kinder dabei unterstützt, sicher zu schwimmen – die hier geteilten Einsichten und Strategien sind darauf ausgerichtet, Dir zu helfen, Kindern eine positive und freudvolle Beziehung zum Wasser zu ermöglichen.

Was kannst Du erwarten, wenn Du bis zum Ende liest?

Bis zum Ende dieses Artikels wirst Du nicht nur ein tiefgreifendes Verständnis dafür erlangt haben, warum Wasser im Gesicht für einige Kinder so eine große Herausforderung darstellt, sondern Du wirst auch mit einem Arsenal an Techniken und Methoden ausgestattet sein, die diese Angst spielerisch und effektiv überwinden helfen.

Wir teilen konkrete Schritte und Aktivitäten, die Du sofort umsetzen kannst, um Deinem Kind oder den Kindern, die Du betreust, zu helfen, sich im Wasser sicher und glücklich zu fühlen.

Unser Ziel ist es, Dir nicht nur theoretisches Wissen zu vermitteln, sondern auch praktische Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen Du Kinder dabei unterstützen kannst, das Wasser als einen Ort des Vergnügens und der Freiheit zu erleben

1. Instinktive Reaktion

Wasser im Gesicht – für viele Kinder eine Quelle der Angst, die so natürlich ist wie das Element selbst.

Diese instinktive Reaktion soll sie schützen, kann aber das Erlernen des Schwimmens und die Freude am Wasser erheblich beeinträchtigen.

Doch es gibt Wege, diese Angst zu überwinden und das Wasser als einen sicheren, freudvollen Ort zu entdecken.

Ein spielerischer und schrittweiser Ansatz kann Wunder wirken.

Beginne zum Beispiel mit dem Trommeln auf dem Wasser in der Badewanne.

Außerdem kann man ins Wasser blubbern, was Kindern viel Spaß bereitet.

Diese einfache, aber effektive Methode hilft Kindern, sich langsam und ohne Druck an das Gefühl von Wasser im Gesicht zu gewöhnen.

Schritt für Schritt führst Du sie so an Wasser heran, wobei Du immer darauf achtest, dass sie sich dabei sicher fühlen.

Der Nutzen ist enorm: Ein gestärktes Sicherheitsgefühl und die Kontrolle über die Situation können die Angst vor Wasser deutlich reduzieren.

Interessanterweise zeigt eine Studie, dass 60% der Kinder anfänglich Angst haben, ihr Gesicht nass zu machen.

Das unterstreicht, wie verbreitet die Herausforderung ist und wie wichtig es ist, behutsam und mit Verständnis darauf zu reagieren.

Die Überwindung dieser instinktiven Angst ist entscheidend, denn sie ist der erste Schritt, um Kinder mit dem Wasser vertraut zu machen und ihnen zu zeigen, dass es ein Ort des Spielens und Lernens sein kann.

Indem wir Kindern helfen, ihre Angst vor Wasser zu überwinden, öffnen wir ihnen die Tür zu einer neuen Welt voller Möglichkeiten.

Ob es darum geht, schwimmen zu lernen oder einfach nur die Freude am Plantschen zu entdecken – der Weg dorthin beginnt mit Verständnis, Geduld und der richtigen Herangehensweise.

Das nächste Thema, das wir beleuchten, sind schlechte Erfahrungen mit Wasser und wie man sie umkehrt.

Ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg, Kindern zu helfen, sich im Wasser wohl zu fühlen.

2. Schlechte Erfahrungen

Schlechte Erfahrungen mit Wasser können tiefsitzende Ängste bei Kindern hinterlassen, die ohne die richtige Unterstützung und Herangehensweise schwer zu überwinden sind.

Die gute Nachricht ist, dass ein offener und verständnisvoller Dialog zwischen Dir und Deinem Kind einen großen Unterschied machen kann.

Wenn Dein Kind zögert, Wasser ins Gesicht zu bekommen oder sich davor fürchtet, unterzutauchen, nimm Dir die Zeit, ruhig und einfühlsam nach den Gründen zu fragen.

Es geht darum, die wahren Sorgen zu verstehen, die hinter dieser Angst stecken.

Manchmal kann eine schlechte Erfahrung, wie Wasser versehentlich zu schlucken oder in einem Pool unterzutauchen, ohne darauf vorbereitet zu sein, eine lang anhaltende Furcht auslösen.

Indem Du Deinem Kind zuhörst und seine Ängste ernst nimmst, bietest Du ihm einen sicheren Raum, seine Gefühle auszudrücken.

Dieses Verständnis und Adressieren der spezifischen Ängste kann das Vertrauen in Wasser und in Dich als Unterstützung stärken.

Versuche, Geschichten und Zeichnungen zu verwenden, um diese Ängste spielerisch zu erkunden.

Diese kreativen Methoden ermöglichen es Kindern, ihre Gefühle auf eine Weise auszudrücken, die für sie sinnvoll und verständlich ist.

75% der Eltern berichten von einer deutlichen Verhaltensverbesserung bei ihren Kindern, nachdem sie über deren Wasserängste gesprochen haben.

Dies unterstreicht, wie wirkungsvoll ein offener Dialog für die Überwindung von Wasserängsten sein kann und wie wichtig es ist, eine positive Beziehung zum Wasser zu fördern.

Nun, da wir die Bedeutung des Verständnisses und des Umgangs mit schlechten Erfahrungen erkannt haben, ist es an der Zeit, die Rolle des beobachteten Verhaltens zu betrachten und wie es die Einstellung eines Kindes zum Wasser beeinflussen kann.

3. Beobachtetes Verhalten

Kinder sind von Natur aus kleine Nachahmer, die das Verhalten der Menschen um sie herum beobachten und spiegeln.

Dies gilt besonders für den Umgang mit Wasser. Als Elternteil oder Bezugsperson bist Du das größte Vorbild für Dein Kind, und Deine Einstellung zum Wasser spielt eine entscheidende Rolle dabei, wie Dein Kind sich dem Element nähert.

Wenn Du selbst Freude am Wasser zeigst, sei es beim Schwimmen, Planschen oder einfach nur beim Gesicht Benetzen, gibst Du diese positive Einstellung direkt an Dein Kind weiter.

Ein offenes Lachen, spielerisches Spritzen oder das Zeigen, wie angenehm Wasser sein kann, ohne negative Aussagen oder Angstausdrücke, kann Wunder bewirken.

Kinder, die sehen, dass ihre Eltern Spaß am Wasser haben und sich darin wohl fühlen, entwickeln eine natürliche Neugier und den Wunsch, ähnliche Erfahrungen zu machen.

Es ist erwiesen, dass Kinder, deren Eltern regelmäßig und mit Freude schwimmen, eine um 50% geringere Angst vor Wasser haben. Dieser Fakt unterstreicht, wie mächtig das Vorbild der Eltern sein kann.

Ein positives Rollenbild zu sein, bedeutet nicht nur, sich im Wasser wohlzufühlen, sondern auch, wie Du über Wasser sprichst, wie Du auf die Ängste Deines Kindes reagierst und wie Du es ermutigst, neue Dinge auszuprobieren.

All das beeinflusst, wie Dein Kind Wasser wahrnimmt.

Positive Vorbilder motivieren Kinder nicht nur, selbstbewusster mit Wasser umzugehen, sondern fördern auch ein gesundes Selbstvertrauen in anderen Lebensbereichen.

Angesichts der Bedeutung eines positiven Vorbilds im Umgang mit Wasser, ist es nun an der Zeit, sich einem weiteren wesentlichen Aspekt zu widmen: der Anpassung an die verschiedenen Entwicklungsphasen von Kindern und wie diese Phasen die Wassergewöhnung beeinflussen können.

4. Entwicklungs-phasen Sensibilität

Die Fähigkeit eines Kindes, neue Herausforderungen anzunehmen und zu bewältigen, hängt stark von seiner aktuellen Entwicklungsphase ab.

Diese sensiblen Phasen sind Fenster der Gelegenheit, die, wenn sie richtig genutzt werden, eine lebenslange positive Beziehung zum Wasser fördern können.

Dabei ist es entscheidend, Wasseraktivitäten sorgfältig auf den Entwicklungsstand und die individuellen Bedürfnisse des Kindes abzustimmen.

Durch die Integration von spielerischen Elementen, die speziell darauf ausgerichtet sind, Neugier und Interesse am Wasser zu wecken, kannst Du Deinem Kind helfen, eine gesunde und positive Einstellung zum Wasser zu entwickeln.

Einfache Spiele, die keine Angst vor dem Wasser erzeugen, wie das Fangen von schwimmenden Spielzeugen oder das Erzeugen von Wellen, können den Grundstein für diese positive Beziehung legen.

Forschungen zeigen, dass Kinder im Alter von 2 bis 4 Jahren besonders empfänglich für Wassergewöhnung sind.

In dieser Phase sind sie neugierig und bereit, neue Erfahrungen zu machen, was sie für die Wassergewöhnung besonders aufgeschlossen macht.

Diese Gelegenheit zu nutzen, indem Du altersgerechte Wasseraktivitäten anbietest, kann den Unterschied in ihrer Fähigkeit ausmachen, mit Wasser umzugehen und es als etwas Positives und Nicht-Bedrohliches zu sehen.

Das Verständnis und die Anpassung an die Entwicklungsphase Deines Kindes ist nicht nur ein Akt der Fürsorge, sondern ermöglicht auch die Anwendung effektiver Lernmethoden, die das Kind nicht überfordern.

Es legt den Grundstein für ein lebenslanges Vergnügen und Sicherheit im Wasser.

Nun, da wir die Wichtigkeit der Sensibilität gegenüber den Entwicklungsphasen erkundet haben, wenden wir uns einem weiteren kritischen Aspekt der Wassergewöhnung zu: der Bedeutung der Frühgewöhnung und wie ein früher Start die Weichen für eine positive Wassererfahrung stellen kann.

5. Mangelnde Frühgewöhnung

Die Bedeutung einer frühen Gewöhnung an Wasser kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Regelmäßiger Kontakt mit Wasser von klein auf baut nicht nur Vertrauen auf, sondern auch eine Vertrautheit, die die Grundlage für eine lebenslange Liebe zum Wasser legt.

Indem Du Dein Kind frühzeitig mit Wasserspielen vertraut machst und es sanft an den Schwimmunterricht heranführst, hilfst Du ihm, eventuelle Ängste zu überwinden und sich im Wasser wohlzufühlen.

Es ist wichtig, nicht mit der Wasserexposition zu warten in der Hoffnung, dass sich Dein Kind später leichter anpassen wird.

Eine frühzeitige und positive Einführung ins Wasser zeigt vielmehr, dass Kinder, die früh an Wasser gewöhnt werden, eine um 40% geringere Angst vor Wasser haben.

Diese Statistik unterstreicht die Kraft der Frühgewöhnung und wie entscheidend sie für die Entwicklung einer positiven Einstellung zum Wasser ist.

Frühe positive Erfahrungen im Wasser legen den Grundstein für ein Leben, in dem Wasser nicht nur für Sicherheit und Wohlbefinden steht, sondern auch für Freude und Spiel.

Diese Erfahrungen sind unerlässlich, um eine solide Basis für die Wasserliebe zu schaffen und sicherzustellen, dass Wasser für Dein Kind zu einem Ort des Vergnügens und nicht der Furcht wird.

Das Überwinden der Angst vor Wasser im Gesicht ist ein Prozess, der Geduld, Verständnis und eine positive Herangehensweise erfordert. Indem wir die Gründe für diese Angst erkennen und gezielt angehen, öffnen wir unseren Kindern die Tür zu einer Welt voller Spaß und Sicherheit im Wasser.

Ermutige Dein Kind, Wasser als Spielplatz und nicht als Bedrohung zu sehen, und lege so den Grundstein für ein lebenslanges Wohlbefinden und Vergnügen im Wasser.

Nimm jetzt an der gratis 5-Tage-Tauch Challenge von swimly teil!

Als Profi-Schwimmlehrer bringe ich Dir bei, wie Du Dein Kind spielerisch und schrittweise Zuhause an das Wasser gewöhnst, bis es mit dem Gesicht, Kopf oder sogar mit offenen Augen abtaucht und das Wasser richtig lieben lernt.

Registriere Dich für die Challenge, indem Du hier klickst.

Ab kommendem Montag erhältst Du 14 Tage lang Zugang zu Videotutorials, in denen ich Dir alle Übungen vorstelle.

Außerdem gibt es eine eingebaute Kinderserie und zum Ende jedes Videos erkläre ich die Übungen für Dein Kind.

Zusätzlich warten viele weitere Goodies auf Dich, wie eine WhatsApp Gruppe für alle Teilnehmer, die Transkripte der Videos, PDFs mit allen Übungen und ein Quiz für jeden Tag.

Melde Dich jetzt für die gratis Challenge an und starte gemeinsam mit allen Teilnehmern diesen Montag. Es ist Zeit, Deinem Kind spielerisch die Freude am Wasser zu vermitteln!

Neu 🚨: Eingebaute Kinder-Serie

Kostenlose 
5-Tage-Tauch  
für Kinder

Mit unseren Videos: Tauchabenteuer für Dein Kind leicht gemacht – Schritt für Schritt zum Wasserspaß.
4,7/5 Sterne von Eltern
Ja, ich möchte kostenlos teilnehmen!
Über 1000 Kinder haben erfolgreich das Tauchen gelernt!

Arman Moradi

Arman ist seit über 10 Jahren Leistungsschwimmer, Schwimmlehrer an der größten Schwimmschule Europas und der Gründer von swimly.
Mit seinem Programm lernen Eltern, wie sie ihre Kinder beim Schwimmenlernen begleiten und dabei eine wertvolle Zeit gemeinsam verbringen.
Schaue Dir sein Programm an!

Ähnliche Beiträge

linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram